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Vollkosten & Amortisation

Wann lohnt sich ein Stickstoffgenerator?
Nur die Vollkosten geben die Antwort.

Eine pauschale Amortisation „nach wenigen Jahren“ wäre keine seriöse Beratung. Verbrauch, Qualität, Druck, Betriebsprofil, bestehende Versorgung, Energie, Wartung, Investition und Backup werden für Ihren Betrieb zusammengeführt.

01 Die belastbare Antwort

Ein Stickstoffgenerator lohnt sich,
wenn die Vollkosten passen.

Eigenerzeugung ist wirtschaftlich, wenn ihre gesamten Kosten über den gewählten Betrachtungszeitraum unter den vergleichbaren Kosten der bisherigen Versorgung liegen und das Konzept die Anforderungen an Qualität, Menge, Druck und Verfügbarkeit erfüllt. Eine allgemeine Amortisationszeit wäre unseriös.

Keine Pauschalrechnung: „Gaspreis minus Strom“ blendet Kompressor, Aufbereitung, Druckverlust, Speicher, Booster, Wartung, Reserve und Investition aus. Ebenso unvollständig wäre eine Liefergasrechnung ohne Miete, Transport, Zuschläge, Verluste und internes Handling.
02 Vollkostenmodell

Beide Wege mit
denselben Grenzen rechnen.

Vergleich der beschriebenen technischen Optionen
Kostenblock Liefergas Eigenerzeugung
Gas und Energie Gaspreis, Energie-/Mautzuschläge, Verdampfungs- oder Restverluste Kompressorstrom, Trocknerstrom oder Regenerationsluft, Druckverluste, Booster
Kapital und Bereitstellung Miete für Flaschen, Bündel, Tank oder Verdampfer; Kautionen Generator, Aufbereitung, Speicher, Messung, Rohrleitung, Installation, Finanzierung
Betrieb Lieferkoordination, Wechsel, Lagerung, interne Transporte und Prüfpflichten Filter, Ventile, Sensoren, Trennelemente nach Bedarf, Wartungsarbeit und Messung
Verfügbarkeit Lieferfenster, Mindestbestand, Notlieferung und Versorgungsunterbrechung Reserveanlage oder Liefergas-Backup, Ersatzteile, Stillstand und Wiederanlauf
Standort Tank-/Flaschenfläche und Sicherheitsbereiche Aufstellfläche, Lüftung, Wärme, Schall, elektrische Versorgung und Kompressorreserve
03 Eingabedaten

Aus acht Datenfeldern
wird eine prüfbare Bewertung.

Wenn Werte fehlen, werden zunächst Bandbreiten oder Messbedarf dokumentiert. Eine scheinpräzise Zahl auf unsicherer Basis hilft nicht.

Verbrauch

Jahresmenge, Grundlast, Spitze, Spitzendauer und Gleichzeitigkeit.

Qualität

Benötigte Reinheit beziehungsweise maximaler Restsauerstoff und Feuchte.

Druck

Am Übergabepunkt, Leitungsweg und gegebenenfalls Boosterbedarf.

Zeit

Schichten, Betriebsstunden, Wartungsfenster und Betrachtungszeitraum.

Heutige Kosten

Rechnungen, Mieten, Zuschläge, Logistik und internes Handling.

Druckluft

Kompressorreserve, spezifischer Energiebedarf, Druck, Temperatur und Qualität.

Systemumfang

Aufbereitung, Speicher, Messung, Rohrleitung, Installation und Steuerung.

Reserve

Zulässige Unterbrechung, Backupweg, Wartung und Folgen eines Ausfalls.

04 Sensitivität

Die Wirtschaftlichkeit ändert sich,
wenn der Betrieb sich ändert.

Eine belastbare Bewertung zeigt nicht nur ein Ergebnis, sondern auch, welche Annahmen es treiben.

SZENARIO A

Heutiger Betrieb

Aktueller Verbrauch, aktuelle Preise und bestätigte Prozessanforderungen.

SZENARIO B

Wachstum

Geplante Maschinen, höhere Schichtzahl oder neue Verbraucher.

SZENARIO C

Qualitätsvariante

Nur bestätigte Reinheitsstufen vergleichen; unnötige Überqualität sichtbar machen.

SZENARIO D

Reserve

Grundlastsystem, Hybridversorgung und Redundanz getrennt bewerten.

05 Häufige Fragen

Preis und Amortisation
ohne Lockzahl.

Was kostet ein Stickstoffgenerator?

Ein belastbarer Preis ist erst nach der Auslegung möglich. Neben dem Generator können Kompressorleistung, Filter, Trockner, Speicher, Booster, Rohrleitung, Messung, Installation und Backup erforderlich sein. Für die erste Bewertung genügen Verbrauch, Gasqualität, Druck, Betriebsprofil und vorhandene Druckluftdaten.

Wann lohnt sich ein Stickstoffgenerator?

Wenn die Vollkosten der Vor-Ort-Erzeugung über den Betrachtungszeitraum unter den vergleichbaren Kosten der bisherigen Versorgung liegen und das Konzept die geforderte Verfügbarkeit erreicht. Das Ergebnis wird individuell berechnet.

Welche laufenden Kosten entstehen?

Möglich sind Kompressorstrom, Trocknerstrom oder Regenerationsluft, Druckverluste, Filter, Ventile, Sensoren, Wartungsarbeit, Messung, Booster, Kühlung, Leckagen sowie Backup- und Stillstandskosten. Umfang und Gewichtung sind systemabhängig.

Ist Eigenerzeugung immer günstiger?

Nein. Bei sehr kleinem, seltenem oder stark schwankendem Bedarf kann Liefergas wirtschaftlicher bleiben. Auch ungeeignete Druckluftinfrastruktur oder hohe Reserveanforderungen können das Ergebnis verändern.

Nächster Schritt

Rechnungen und Betriebsdaten vorhanden?
Dann kann MX Solutions die Lücken benennen.

Die erste Prüfung zeigt, welche Werte belastbar sind, was gemessen werden sollte und welche Varianten sinnvoll vergleichbar sind.

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