Verbrauch
Jahresmenge, Grundlast, Spitze, Spitzendauer und Gleichzeitigkeit.
Eine pauschale Amortisation „nach wenigen Jahren“ wäre keine seriöse Beratung. Verbrauch, Qualität, Druck, Betriebsprofil, bestehende Versorgung, Energie, Wartung, Investition und Backup werden für Ihren Betrieb zusammengeführt.
Eigenerzeugung ist wirtschaftlich, wenn ihre gesamten Kosten über den gewählten Betrachtungszeitraum unter den vergleichbaren Kosten der bisherigen Versorgung liegen und das Konzept die Anforderungen an Qualität, Menge, Druck und Verfügbarkeit erfüllt. Eine allgemeine Amortisationszeit wäre unseriös.
| Kostenblock | Liefergas | Eigenerzeugung |
|---|---|---|
| Gas und Energie | Gaspreis, Energie-/Mautzuschläge, Verdampfungs- oder Restverluste | Kompressorstrom, Trocknerstrom oder Regenerationsluft, Druckverluste, Booster |
| Kapital und Bereitstellung | Miete für Flaschen, Bündel, Tank oder Verdampfer; Kautionen | Generator, Aufbereitung, Speicher, Messung, Rohrleitung, Installation, Finanzierung |
| Betrieb | Lieferkoordination, Wechsel, Lagerung, interne Transporte und Prüfpflichten | Filter, Ventile, Sensoren, Trennelemente nach Bedarf, Wartungsarbeit und Messung |
| Verfügbarkeit | Lieferfenster, Mindestbestand, Notlieferung und Versorgungsunterbrechung | Reserveanlage oder Liefergas-Backup, Ersatzteile, Stillstand und Wiederanlauf |
| Standort | Tank-/Flaschenfläche und Sicherheitsbereiche | Aufstellfläche, Lüftung, Wärme, Schall, elektrische Versorgung und Kompressorreserve |
Wenn Werte fehlen, werden zunächst Bandbreiten oder Messbedarf dokumentiert. Eine scheinpräzise Zahl auf unsicherer Basis hilft nicht.
Jahresmenge, Grundlast, Spitze, Spitzendauer und Gleichzeitigkeit.
Benötigte Reinheit beziehungsweise maximaler Restsauerstoff und Feuchte.
Am Übergabepunkt, Leitungsweg und gegebenenfalls Boosterbedarf.
Schichten, Betriebsstunden, Wartungsfenster und Betrachtungszeitraum.
Rechnungen, Mieten, Zuschläge, Logistik und internes Handling.
Kompressorreserve, spezifischer Energiebedarf, Druck, Temperatur und Qualität.
Aufbereitung, Speicher, Messung, Rohrleitung, Installation und Steuerung.
Zulässige Unterbrechung, Backupweg, Wartung und Folgen eines Ausfalls.
Eine belastbare Bewertung zeigt nicht nur ein Ergebnis, sondern auch, welche Annahmen es treiben.
Aktueller Verbrauch, aktuelle Preise und bestätigte Prozessanforderungen.
Geplante Maschinen, höhere Schichtzahl oder neue Verbraucher.
Nur bestätigte Reinheitsstufen vergleichen; unnötige Überqualität sichtbar machen.
Grundlastsystem, Hybridversorgung und Redundanz getrennt bewerten.
Ein belastbarer Preis ist erst nach der Auslegung möglich. Neben dem Generator können Kompressorleistung, Filter, Trockner, Speicher, Booster, Rohrleitung, Messung, Installation und Backup erforderlich sein. Für die erste Bewertung genügen Verbrauch, Gasqualität, Druck, Betriebsprofil und vorhandene Druckluftdaten.
Wenn die Vollkosten der Vor-Ort-Erzeugung über den Betrachtungszeitraum unter den vergleichbaren Kosten der bisherigen Versorgung liegen und das Konzept die geforderte Verfügbarkeit erreicht. Das Ergebnis wird individuell berechnet.
Möglich sind Kompressorstrom, Trocknerstrom oder Regenerationsluft, Druckverluste, Filter, Ventile, Sensoren, Wartungsarbeit, Messung, Booster, Kühlung, Leckagen sowie Backup- und Stillstandskosten. Umfang und Gewichtung sind systemabhängig.
Nein. Bei sehr kleinem, seltenem oder stark schwankendem Bedarf kann Liefergas wirtschaftlicher bleiben. Auch ungeeignete Druckluftinfrastruktur oder hohe Reserveanforderungen können das Ergebnis verändern.
Die erste Prüfung zeigt, welche Werte belastbar sind, was gemessen werden sollte und welche Varianten sinnvoll vergleichbar sind.